In einem Leserbrief an die "Neue Landschaft" schreibt Peter Knappmann, Vizepräsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen:
"Die Einführung des Saisonkug ist ein weiterer Schritt zur Sozialisierung unserer Gesellschaft. Es kann nicht angehen, das Arbeitnehmer, die witterungsbedingt oder saisonal nicht arbeiten, bis zu 2,50 Euro je Stunde Belohnung erhalten und diese Belohnung durch die kreativen Unternehmer finanziert werden, die dafür sorgen, dass in ihren Betrieben zu jeder Jahreszeit und für fast alle Witterungslagen Aufträge vorhanden sind. Hier ruht sich wieder eine "faule Allgemeinheit" auf dem Rücken der Fleißigen und Kreativen aus."
Was soll man zu solch einem Schwachsinn noch sagen?
Ich hoffe nur, dass diese Meinung eine Ausnahme im Arbeitgeberlager ist.
Was sagt Ihr dazu?
2 Kommentare
Arnold Stecheisen sagt:
27. Juni 2006 von 14:08 (UTC 2 )
Zu dem Leserbrief von Herrn Knappmann.
Da kann man mal wieder sehen, wie wenig sich einige Arbeitgeber mit den Inhalten von Tarifvertr?gen , bzw. Tarifvertragsentw?rfen auseinandersetzen bevor Sie den Mund aufmachen. Die Angebliche “Belohnung” gibt es nur wenn der betroffene Kollege bereits gearbeitet hat! Solch eine Darstellung tr?gt nicht dazu bei die Tarifvertr?ge im GaLa-Bau weiterzuentwickeln. Soweit ich Signale aus dem Arbeitgeberlager verstanden habe ist die Verhandlungsseite der AG jedenfalls Willens ?ber Saison-KuG zu sprechen. Arnold Stecheisen.
Andreas Skowronek sagt:
19. August 2006 von 22:10 (UTC 2 )
Mag sein, dass da wieder mal ein verirrter Arbeitgeber-Funktion?r das Maul aufgerissen hat. Der “Ober-Arbeitgeber-Funktio?r” namens Hundt macht?s ja allen Verursachern geistiger Umweltverschmutzung vor: http://37sechsblog.de/index.php?s=hundt